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Equal Pay Day

Am 24. März 2011 organisiert der BPW zum vierten Mal den bundesweiten Aktionstag, den Equal Pay Day, zum Thema Lohnungleichheit. Auch der Bonner BPW organisiert Aktionen vor Ort. Hierfür konnten wir starke Mitstreiter gewinnen: die Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn, die Gleichstellungsstelle der Stadt sowie die IHK Bonn/Rhein-Sieg.

Das Datum des Aktionstages verdeutlicht, wie lange Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um den entsprechenden Arbeitslohn der männlichen Kollegen zu erzielen. In Deutschland verdienen Frauen rund 23% weniger als ihre männlichen Kollegen. Wir wollen darauf aufmerksam machen und die Einkommenssituation für Frauen verbessern. 

2010 fanden zum Equal Pay Day mehr als 250 Aktionen in über 150 Städten statt. Die Tagesschau (ARD) berichtete, das ZDF sendete einen längeren Bericht, unzählige Radiostationen Deutschlands nahmen das Thema auf, dazu alle großen wichtigen Printmedien. Übereinstimmend haben sich alle Fraktionen im Bundestag für eine Verbesserung der Situation von Frauen im Erwerbsleben ausgesprochen.

Link: http://www.equalpayday.de/

Veranstaltungshinweise für März 2012 folgen

Zahlen und Fakten:

23 – Die Lohnlücke (Gender Pay Gap) in Deutschland liegt bei 23 Prozent: Im Schnitt aller Gehälter liegen die Stundenlöhne von Frauen 23% unter denen der Männer. Durch den Vergleich von Stundenlöhnen ist der Teilzeitfaktor herausgerechnet. Ein Grund für den Lohnunterschied: Frauen sind deutlich weniger in Führungspositionen als Männer vertreten.

12 - wenn man die Gehälter von Frauen und Männern bei gleicher Ausbildung, gleichem Alter, gleichem Beruf und im gleichen Betrieb vergleicht, verdienen Frauen 12 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.

19 - bereits Berufsanfängerinnen bekommen rund 19 Prozent weniger Gehalt, und diese Lücke schließen sie bis ans Ende des Erwerbslebens nicht.

63 - Prozent der Lohnlücke lassen sich dadurch erklären, dass Frauen in Berufen und Branchen arbeiten, die schlechter bezahlt sind, dass sie weitaus seltener in Führungspositionen anzutreffen sind und familienbedingt eher einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen als Männer.