Vom Homeoffice, Bachblüten und dem Anruf aus der Kita


Kinderbetreuung im Homeoffice
Kinderbetreuung im Homeoffice

Herausforderungen für Familien


Für viele Familien wurden die letzten zwei Jahre zu einer großen organisatorischen Meisterleistung. Wir wurden vor die Herausforderung gestellt, Arbeit und Familie so zu vereinbaren, dass beide Parteien zufrieden sind. Jedoch war es ein Drahtseilakt, dieser Herausforderung gerecht zu werden.


Kinderbetreuung im Homeoffice oder Gewissensbisse


Manche hatten die Möglichkeit, während Lockdowns, Quarantänen und anderen Betreuungsschließungen in Homeoffice weiter zu arbeiten. Sie würden wohl bestätigen, dass Betreuung und gleichzeitiges Arbeiten nicht ohne Einbuße möglich ist. Diese Unvereinbarkeit wird bei Bürotätigkeiten oft unterschätzt, obgleich man sich keine VerkäuferIn oder MaurerIn mit Kind am Arbeitsplatz vorstellen kann. Viel zu oft muss das Kind durch irgendwelche Medien abgelenkt werden, um das notwendigste abarbeiten zu können. Eltern arbeiten zeitlich versetzt, sodass ein Elternteil bis in die Nacht arbeiten muss. Gleichzeitig leiden arbeitende Personen, die dem Kind keinen Bauarbeiterhut aufsetzen können, um sie mit zur Arbeit nehmen zu können, unter dauerhaften Gewissensbissen. Beim Anruf aus der Kita müssen sie sich entscheiden, ob sie das Kind in eine unterbesetzte Kita bringen oder sich krankmelden. Viele von uns halten diesen Zustand mal geduldig und mal weniger geduldig aus.


Energie tanken


Bei dem Versuch Energie zu schöpfen, zeigen wir uns kreativ, schließlich ist die Welt jetzt flexibler und digitaler als je zuvor.

So versuchen wir es über:

  • Online-Yogakurse

  • Lebensmittellieferservices

  • entspannte Podcasts

Aber auch altmodisch über

  • volle Wanne

  • Bachblütentropfen

  • Meditation

Wofür können wir Dankbar sein?



Unterstützung Familien


Vor allem kann man sehr dankbar für ein großes soziales #Netzwerk sein. Die Teams von Kita und Schule halten schon lange die Fahne hoch und arbeiten trotz Coronawellen weiter. Ebenso werden Freunden und Familie zu persönlichen Helden. Sie stehen einem zur Seite bei Betreuungsengpässen, lenken in Quarantänewochen mit Zoomcalls ab und besorgen deine Einkäufe oder Hören einfach nur zu, wenn man es braucht. Sie bieten die Möglichkeit, kurz die Pausentaste zu drücken, um daraus neue Energie zu schöpfen.


Liebe Tanten, Onkels, Großeltern, Nachbarn, Freunde, ArbeitskollegInnen, ErzieherInnen, LehrerInnen und alle anderen Alltagshelden, die irgendwie helfend zur Seite stehen- vielen Dank für eure Unterstützung!!!


Wie schöpfst du Energie? Welche Tricks helfen dir, wenn du gestresst bist?


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